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> Dritte-Welt-Kreis Panama e.V. |
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32 Jahre "Dritte-Welt-Kreis Panama e.V." 1978 wurde in Herdecke die NRO "Dritte-Welt-Kreis Panama" gegründet. Seitdem informiert sie über ihre PANAMA-INFOS, über Ausstellungen, Presse und Rundfunk sowie Internet über die Geschichte sowie die aktuelle soziale und politische Lage Panamas. Am Beispiel dieses kleinen Landes mit seinen 2.7 Mio Einwohnern sollen in der Bevölkerung die typischen Probleme eines lateinamerikanischen Entwicklungslandes aufgezeigt werden. Wir haben unsere Arbeit , die wir mit großformatigen Fotos dokumentieren , bisher in Schulen, Kirchengemeinden, Banken, Gerichten, im Polizeipräsidium in Hagen, in Krankenhäusern und anderen öffentlichen Einrichtungen sowie in Industriebetrieben vorgestellt. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen steht im Mittelpunkt unserer Aktivitäten. So kooperieren wir mit 13 Schulen in Herdecke, Wetter und Hagen. Wir gehen in die Schulen, berichten den Lehrern, den Mädchen und Jungen von unseren (von uns persönlich finanzierten) Reisen nach Panama sowie den Zielen unserer Arbeit. und veranstalten Bazare und Ausstellungen an Elternsprechtagen. Am letzten Freitag vor den Ferien findet alljährlich unter Beteiligung aller mit uns kooperierenden Schulen der "Panama-Lauf" statt mit über 2.500 Schülerinnen und Schülern (Erlös 2009 rund 26.500.-€). Mit den Einnahmen aus diesen und anderen Aktivitäten fördern wir Hilfsprojekte in Panama , vor allem auf dem Lande (Trinkwasserversorgung; Bau von Brücken; Bau von Heimen für Schüler/innen, die eine weiterführende, berufliche Schule besuchen möchten; Bau von Schulen und Kindergärten; Förderung der Verwendung der natürlichen Medizin; Wasserpumpen; Trinkwasserleitung für ganze Dörfer; künstliche Bewässerung; Wiederaufforstung; kleine Solaranlagen; Bau einer Werkstatt zur Herstellung von Solarlampen und Solarkochern; Bau einer Schreinerei; Kleintierprojekte; Förderung von Frauengruppen in zahlreichen Dörfern (mechanische Nähmaschinen und Kleintierprojekte; Ausbildung von Imkerinnen und Imkern; Bau eines Honighauses (Sammelstelle für Honig und Abfüllung für den Verkauf); Kleintraktoren; Generator für ein Schülerheim u.a.). Nach unseren Erfahrungen ist die Öffentlichkeitsarbeit am wirksamsten, wenn sie mit einer Projektförderung verbunden ist. Bisher haben wir dafür rund 1.064.000.-€ zur Verfügung stellen können. Seit 1998 sind wir ein eingetragener Verein und dürfen Spendenbescheinigungen ausstellen. Beim Oberlandesgericht in Hamm werden wir in der Liste der Vereine geführt, an die Bußgelder überwiesen werden dürfen. Beim Landgerichtspräsidenten in Hagen sind wir in die "regionale Liste" aufgenommen worden. 1999 hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit unseren Erstantrag auf Förderung genehmigt, so dass wir im Jahr 2000 mit einem Finanzvolumen von 100.00.-DM (25% Eigenanteil) fünf Dörfer im Bergland der Provinz Veraguas mit sauberem Trinkwasser versorgen und zwei Brücken über zwei Flüsse bauen konnten, die vorher in der Regenzeit von den indigenen Menschen (Kinder auf dem Weg zur Schule) unter größter Lebensgefahr durchquert werden mussten. Von 2005-2006 haben wir in der Comarca ngobe/bugle mit dem BMZ ein größeres Projekt mit einem Finanzvolumen von rd. 90.000.-€ finanziert: "Integrierte ländliche Entwicklung in 13 Dörfern der Region Buenos Aires/Veraguas“ (Ackerbau, Tierzucht, Trinkwasserversorgung, Bewässerungsanlagen, Bau einer Fotovoltaikanlage, Bau einer Herberge und einer Nähstube). In 2001 finanzierten wir mit Hilfe der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen unser erstes gemeinsames Projekt, ein Bewässerungsprojekt für zwei Dörfer, das diesen die Möglichkeit eröffnete, in der Trockenzeit ihre Felder ein zweites Mal zu bestellen. In 2004 haben wir mit der Landesregierung die „Casa Dusseldorf“ in Buenos Aires (Comarca gnobe/bugle) gebaut (Genossenschaftsladen für Haushalts- und Eisenwaren, Lager für kleine, für den Verkauf bestimmte Ernteerträge).- In 2007 konnte mit der Landesregierung ein sehr erfolgreiches Bienenzuchtprojekt in 20 Dörfern umgesetzt werden (17.500 €). Seit 2006 Jahren kooperieren wir auch mit mehreren Stiftungen (Kauf und Einsatz einer mobilen Reisschälmaschine; Bau einer Schule mit Küche, Essraum und Toiletten in Alto Tólica). Unsere Verwaltungsausgaben sind sehr gering. Wir haben kein Personal und kein Büro. Unsere Öffentlichkeitsarbeit wird zum großen Teil über Sponsoren, zweckgebundene Zuweisungen und erhebliche Zuwendungen der Mitglieder des Vereins gedeckt. Stand: Aug 2010
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