Kommunionkleidung einer anderen Art
Die Kleidung der Kommunionkinder ist immer wieder zu Recht ein Thema in vielen katholischen Kirchengemeinden. Die "Brautkleider" und "Jungherren-Anzüge" kann man heute eigentlich nicht anders als eine zur Tradition gewordene, aus pastoraler Sicht nicht mehr zu rechtfertigende, geschmackliche Entgleisung bezeichnen. Die feierliche Verkleidung ist offensichtlich vielerorts weiterhin so beliebt, weil die Kinder so niedlich darin aussehen.

Aileen aus Lohr/M

Die in manchen Gemeinden verwendeten, Mönchskutten nachempfundenen Kittel sind aber auch nicht jedermanns Geschmack.
Eine Alternative stellen die maßgeschneiderten Kleider und Hemden dar, die seit Jahren, wenn leider auch nicht regelmäßig, in Herdecke Verwendung finden. Sie sind den traditionellen Gewändern der ngobe in Panama nachempfunden und mit den charakteristischenMustern in den liturgischen Farben Rot und Gelb oder auch ganz in Weiß versehen. Die Kleider kosten etwa 75.- €, die Hemden 35.- €.
Für zahlreiche ngobe-Frauen ist die Fertigung von traditioneller Kleidung die einzige Einnahmequelle. Die Kleider können in der Gemeinde weiterverkauft werden. Es hat sich allerdings herausgestellt, dass die meisten Kinder die Kleidung gern zur Erinnerung behalten möchten.
Wer Interesse am Kauf der Kleidung hat, muss sich rechtzeitig bei uns melden, da es erfahrungsgemäß einige Monate dauert, bis die bestellten Sachen bei uns eintreffen.